a Handful of Dust

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"a Handful of Dust" ist David Campanys spekulative Geschichte über das letzte Jahrhundert und eine visuelle Reise durch einige seiner unwahrscheinlichsten Bilder. Nehmen wir an, die Neuzeit beginnt im Oktober 1922. Eine kleine französische Avantgarde-Zeitschrift veröffentlicht ein Foto einer mit Staub bedeckten Glasscheibe. Der Fotograf ist Man Ray, das Glas ist von Marcel Duchamp. Zuerst nannten sie es einen Blick aus einem Flugzeug. Dann nannten sie es Staubzucht. Es ist abstrakt, es ist realistisch. Es ist ein Kunstwerk, es ist ein Dokument. Es ist empörend und zwingend. Kameras müssen von Staub ferngehalten werden, empfinden ihn jedoch als sehr fotogen. Gleichzeitig veröffentlicht eine kleine englische Zeitschrift TS Eliots Gedicht The Waste Land. "Ich zeige dir Angst in einer Handvoll Staub." Und wenn Staub wirklich der Schlüssel zu den dazwischenliegenden Jahren ist? Warum mögen wir es nicht? Ist es kosmisch? Immerhin sind wir Sternenstaub. Ist es inländisch? Unvermeidlich und widerspenstig ist Staub der Feind der modernen Ordnung, ihres verdrängten Anderen, ihrer Feindin. Aber es hat eine Geschichte von der anderen Seite zu erzählen. Campanys Verbindungen reichen weit und breit von der Luftaufklärung und dem amerikanischen Dustbowl bis zu Mussolinis letzter Autofahrt und den Kriegen im Irak.

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