Juliane Gutschmidt 

Mit dem Begriff der Neuen Destrukti-

on möchte Juliane Gutschmidt in Abgren-

zung zu älteren Varianten destruktiver

Kunst vor allem deren digitaler Ausfor-

mung einen Namen geben, die bislang nur

in fragmentierter Form existierte. „De-

struktion“ verweist dabei auf den Akt

des künstlerisch-schöpferischen (Zer-)

Störens, der sowohl dem Künstler als

auch Betrachter einen Eindruck vom In-

nenleben einer Datei verschaffen soll.

Die neue Destruktion verarbeitet deren

Fehlerpotentiale und erforscht verschie-

dene Störtechniken, die online mittels

Doku-Labor, Glitch-Wiki und Link-Archiv

zu einer allumfassenden Plattform für

interessierte Medienkünstler und Hacker

zusammengefasst werden. Als technische

Grundlage dient ihr das Databending. Sie

bezieht sich mit dieser Technik offen

auf Glitch-Art-Pioniere wie Rosa Menkman

oder Kim Asendorf.

*1986 in Pasewalk

 

Fotos: Ausstellungsansicht in Port25, Foto: Toni Montana Studios©; 100_2207, © Juliane Gutschmidt

     © PORT25  

Hafenstraße 25-27   68159 Mannheim   Tel. 0621 33934397

Mi — So 11 – 18 Uhr

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