Fritz Eicher 

Fritz Eicher

 

Seine künstlerische Recherche zu ökologischen Systemen führt Fritz Eicher an verschiedene Orte in der Bretagne, an denen Menschen unmittelbar mit dem ökologischen Wandel in den Weltmeeren und dessen Konsequenzen konfrontiert sind. Die Verwertung der im bedrohlichen Überfluss vorhandenen Algen rückt dort zunehmend in den Fokus einer nachhaltigen Energie- und Ernährungsstrategie. Die  vielfältigen Möglichkeiten der Verwendung der 

Mikrolebewesen, bilden das Ausgangsmaterial 

für Eichers künstlerische Transformation. Mikro- und Makroalgen und zelluläre Strukturen übersetzt der Künstler in Tapetenmuster, transparente Buchseiten und eine alles überdeckende repetitive Oberflächenstruktur, analog zur fatalen Algenplage, die durch die Überdüngung des Meeres ganze Strände absterben lässt. 

 

Eicher interessiert sich in den letzten 

Jahren zunehmend für ökologische Systeme an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft. Wissenschaftliche Forschungen und Erkenntnisse regen ihn zu künstlerischen Experimenten und zur visuellen Umsetzung von Fiktionen an. Im Fokus stehen hierbei zumeist komplexe Strukturen von Insektenkolonien, beispielsweise von Bienen, und von Mikroorganismen, wie Mikroben oder Pilzen. Während seiner Recherchen besucht der Künstler Wissenschaftler, Produzenten und Verbraucher und sammelt Material, das er im Anschluss künstlerisch überformt.

 

Fritz Eicher studierte an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, bei den Professoren Schwegler, Kamp und Sackenheim und ist seither als freier Künstler tätig. Seine Arbeiten waren in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen überregional zu sehen.

     © PORT25  

Hafenstraße 25-27   68159 Mannheim   Tel. 0621 33934397

Mi — So 11 – 18 Uhr

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