Schmott 

Der Wechselbeziehung zwischen dem Bild und seiner technischen Oberfläche kann man anhand der 10-teiligen Fotoinstallation des Künstlerduos Schmott nachgehen.

Zu sehen ist eine Reihe unterschiedlicher Oberflächen, auf denen Bilder sichtbar werden können: von den Pixel-Oberflächen eines Plasma-Bildschirms bis zum Polaroid-Foto, das als „Fotogramm“ die Lichtspur eines Objekts festhält. Die Arbeit „Light Pollution“ beispielsweise zeigt die durch Reklametafeln und Straßenbeleuchtung entstehende „Lichtverschmutzung“, eingefangen mit einer Kamera ohne Objektiv.

 

 

Schmott präsentiert keine Bilder, die unmittelbar etwas Sichtbares repräsentieren, das Künstlerduo reflektiert in seiner Arbeit vielmehr die „Bedingung der Möglichkeit von Sichtbarkeit“, wie Nicolas Oxen es in seinem zur Ausstellung entstandenen Text beschreibt. Indem sie technische Prozesse veranschaulichen, die jedem fotografischen Bild zugrunde liegen, begeben sie sich auf die Suche nach neuen ästhetischen Möglichkeiten innerhalb des Mediums.

 

Michael Ott (*1981 in Heidelberg) und Mathias Schmitt (*1978 in Heidelberg) sind seit 2011 künstlerische Mitarbeiter der Professur Grafikdesign an der Bauhaus Universität Weimar. Mitgründer des Institutes „Space for visual Research“, Herausgeber des gleichnamigen Buches erschienen bei Spector Books Leipzig.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: Schmott

 

 

Das Künstlergespäch mit Schmott, Nicolas Oxen und Stefanie Kleinsorge können Sie sich hier anschauen:

     © PORT25  

Hafenstraße 25-27   68159 Mannheim   Tel. 0621 33934397

Mi — So 11 – 18 Uhr

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