Natalie Bookchin 

 

Natalie Bookchins Arbeiten untersuchen das geteilte Selbst in einer Ära permanenter Vernetzung. Ihre Serie Testament beruht auf online gesammelten Videotagebüchern, so genannten video logs, oder vlogs, in denen Menschen in ihre Webcam aus ihrem Leben berichten, von einschneidenden Ereignissen ebenso, wie von banalen und alltäglichen. In Testament sprechen sie vom Verlust ihres Arbeitsplatzes, von den Medikamenten, die sie Tag für Tag nehmen, von ihrer sexuellen Orientierung und von ihrem Körpergewicht. Bookchin gruppiert die Tagebücher nach Themen, schneidet sie und montiert die Auszüge zu einem vielstimmigen, sich gegenseitig immer wieder ergänzenden Chor. In der Synchronisierung der einzelnen Geständnisse reflektiert Testament das Verhältnis von Intimität und Öffentlichkeit, von Isolation und Gemeinschaft, von Spontaneität und Performance.

 

 

*1962, Vereinigte Staaten von Amerika

 

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Mi — So 11 – 18 Uhr

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